Eingewöhnung

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Behutsame Eingewöhnung

Ankommen braucht Zeit.

Eine sichere Beziehung lässt sich nicht beschleunigen. Deshalb orientiert sich die Eingewöhnung am Kind – mit Ruhe, Verlässlichkeit und einer engen Zusammenarbeit mit den Eltern.

1Kennenlernen
2Vertrauen
3Sicherheit

Schritt für Schritt
im Tempo des Kindes

Beziehung vor Betreuung

Ein sanfter Übergang für Kind und Eltern.

Ich arbeite angelehnt an das Berliner Eingewöhnungsmodell. Die vertraute Bezugsperson begleitet das Kind so lange, bis es bei mir Sicherheit gefunden hat und sich von mir trösten lässt.

Je nach Kind kann dieser Prozess etwa vier bis acht Wochen dauern. Der Zeitraum ist keine starre Vorgabe – entscheidend sind die Signale und das Wohlbefinden des Kindes.

Der Ablauf

Vier Phasen des Ankommens

Jede Phase darf so lange dauern, wie das Kind sie braucht.

01

Kennenlernen

Vor dem eigentlichen Beginn nehmen wir uns Zeit für ein ausführliches Gespräch. Sie erzählen mir von Gewohnheiten, Bedürfnissen, Schlaf, Essen und allem, was Ihrem Kind Sicherheit gibt.

02

Gemeinsam ankommen

Eine vertraute Bezugsperson bleibt dabei. Ich nehme langsam Kontakt auf, biete Spielmaterial an und warte ab, bis das Kind von sich aus Nähe und Austausch sucht.

03

Erste Trennung

Erst wenn das Kind ausreichend Sicherheit zeigt, versuchen wir eine kurze Trennung. Die Reaktion des Kindes entscheidet darüber, wie es weitergeht.

04

Sicher werden

Die Betreuungszeit wächst behutsam. Nach und nach kommen Mahlzeiten, Pflege und Schlaf hinzu, bis der vollständige Alltag vertraut geworden ist.

„Sei frei und entdecke deine neue Umgebung – zum Spielen, Forschen und Erproben.“

Bereit für den nächsten Schritt

Woran wir Sicherheit erkennen

  • Das Kind erkundet die Räume und das Spielmaterial.
  • Es nimmt von sich aus Kontakt zu mir auf.
  • Es lässt sich von mir begleiten und zunehmend trösten.
  • Es findet nach einer Trennung wieder ins Spiel.

Die Rolle der Eltern

Ihre Sicherheit überträgt sich.

Wenn die Erwachsenen Vertrauen ausstrahlen und sich gut miteinander abstimmen, kann sich auch das Kind leichter auf die neue Beziehung einlassen.

01

Verlässlich da sein

In der ersten Zeit bleiben Sie der sichere Hafen, von dem aus Ihr Kind die neue Umgebung erkundet.

02

Klar verabschieden

Kurze, liebevolle Abschiede geben mehr Orientierung als ein unbemerktes Weggehen.

03

Erreichbar bleiben

Während der ersten Trennungen sind Sie jederzeit gut erreichbar und können schnell zurückkommen.

04

Im Austausch bleiben

Wir besprechen täglich, wie es dem Kind ging und was der nächste passende Schritt sein kann.

Gut zu wissen

Kein Kind muss sich an einen Zeitplan anpassen.

Manche Kinder finden schnell Vertrauen, andere brauchen deutlich länger. Beides ist in Ordnung. Pausen, kleine Rückschritte oder ein neuer Rhythmus gehören zum Prozess und werden gemeinsam besprochen.

Vor dem Start

Lernen wir uns erst einmal kennen.

Bei einem persönlichen Gespräch können wir alle Fragen zur Betreuung und Eingewöhnung in Ruhe klären.

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